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Erasmus im Ausland

Das ERASMUS-Programm wurde 1987 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern (EU-Beitrittsländer, Schweiz, Norwegen, Türkei) sowie die Mobilität von Studierenden und Dozenten/Innen zu fördern.


ERASMUS ermöglicht den Studierenden, einen Teil ihres Studiums an einer europäischen Partneruniversität zu absolvieren. Neben der Befreiung von Studiengebühren und einem kleinen monatlichen Mobilitätszuschuss, sind es vor allem die Netzwerkstrukturen, die das Programm attraktiv machen: Vereinfachte Anmeldeverfahren bei den Partnerhochschulen, akademische Ansprechpartner/innen, Unterstützung bei der Wohnungssuche und oftmals auch kostenlose bzw. günstige Sprachkurse. Darüber hinaus gewährleistet ERASMUS die Anerkennung der Studienleistungen aus dem Ausland!

Die Universität zu Köln kooperiert derzeit mit ca. 300 europäischen Universitäten in über 500 Fächerabkommen.

Um an dem Programm teilzunehmen musste jede europäische Hochschule einen Antrag in Brüssel für eine sog. ERASMUS Charter  (ECHE) einreichen: Die Universität zu Köln hat 2014 diese erhalten, die sie dazu berechtigt, an der nächsten Programmgeneration von ERASMUS  bis 2021 teilzunehmen.
 
Um die ECHE zu erlangen, musste ein ERASMUS Policy Statement (EPS) eingereicht werden, in dem die Universität darlegt, welche Strategien und Ziele sie mit dem ERASMUS-Programm bis 2021 verfolgt und durch welche Maßnahmen die Qualität in den Mobilitätsaktivitäten gesichert werden soll.

Hier finden Kölner Studierende, die einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des ERASMUS-Programms planen, erste Informationen. Eine Grundinformation, wie das ERASMUS-Programm an unserer Universität strukturiert ist, können Sie hier als PDF-Datei aufrufen!

Eine Liste der aktuellen Partneruniversitäten sowie der ERASMUS-Koordinatorinnen und Koordinatoren in den Fakultäten finden Sie ebenfalls rechts als PDF-Datei. Bitte beachten Sie aber, dass die ERASMUS-Partneruniversitäten nicht fächerübergreifend gültig sind. Die Abkommen zwischen den Hochschulen werden jeweils für einzelne Fächer abgeschlossen. Nähere Einzelheiten hierzu erhalten Sie rechts in der Übersicht "Partneruniversitäten", im International Office bzw. in den Fakultäten.

Das ERASMUS-Programm sieht die Anrechnung von Studienleistungen vor. Die wichtigsten Instrumente für die Anerkennung sind das Learning Agreement und das Transcript of Records. Bitte beachten Sie, dass die Fakultäten für die Anrechnung von im Ausland erbrachten Studienleistungen zuständig sind und nicht das Akademische Auslandsamt. Wenden Sie sich daher bei Anerkennungsfragen an Ihre/n Fachkoordinator/in oder den jeweiligen Prüfungsausschuss. Die Anerkennung von im Ausland erbrachten Leistungen erfolgt an der UzK auf der Grundlage von ECTS, der Prüfungsordnungen der einzelnen Fächer und gemäß der Lissabon Konvention.

Neben den ERASMUS Koordinatoren/innen gibt es auf Fakultätsebene die Zentren für internationale Beziehungen (ZIB). Diese dienen als direkte Ansprechpartner/innen für Kölner Studierende, die einen Auslandsaufenthalt an einer Partnerhochschule anstreben. Hier erhalten Sie weitere wichtige Informationen über die Partnerhochschulen und das Bewerbungs-, Auswahl- und Anerkennungsverfahren

Weitere Informationen über die Förderung von Praktika im Rahmen des ERASMUS Programms finden Sie auf den Seiten der Zentren für internationale Beziehungen der Fakultäten:

WiSo-Fakultät

Rechtswissenschaftliche Fakultät

Medizinische Fakultät

Philosophische Fakultät

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät


Humanwissenschaftliche Fakultät


 

ERASMUS-Programmorganisation an der Universität zu Köln

In der Durchführung des Programms gehen wir von einem zentralen - dezentralen Durchführungsmodell aus. Dabei bemühen wir uns, die administrativen Abläufe weitgehend von der fachlichen Betreuung fernzuhalten.

Die Auswahl und akademische Beratung übernehmen die ERASMUS-Koordinatoren/innen in den Fakultäten. Diese legen ihre Auswahlkriterien fest (z.B. bestandenes Vordiplom o.ä., Sprachkenntnisse, schlüssiges Vorhaben im Ausland) und treffen die Auswahl der Studierenden. Es gibt im ERASMUS-Programm keine einheitliche Bewerbungsfrist! Die Auswahl erfolgt bei den meisten Programmbeauftragten i.d.R. zwischen Januar und Mai für das darauffolgende akademische Jahr und richtet sich oftmals auch nach den deadlines der Partnerhochschulen. Bitte wenden Sie sich wegen Informationen zum Bewerbungsverfahren bzw. -frist immer auch an die ERAMUS-Koordinatoren/innen in der Fakultät. Viele führen auch Informationsveranstaltungen durch. Daher sollten Sie sich zunächst an die entsprechenden Stellen in der Fakultät wenden!

Die administrative Organisation und das finanzielle Management übernimmt die zentrale ERASMUS-Koordination im International Office. (Gesamtkoordination des EU-Programms, zentrale Verwaltung der Verträge, Anbahnung und Verlängerung von Verträgen nach Absprache mit den Fachkoordinatoren/innen, Antragstellung bei den entsprechenden europäischen Institutionen, Mittelverwaltung, Auszahlung der Mobilitätszuschüsse bzw. Organisationsmittel, Berichterstattung an den DAAD/EU-Kommission, Beratung der Studierenden auch in administrativer Hinsicht.) 

Für Studierende mit Behinderungen stehen in jedem Jahr Zusatzmittel zur Verfügung. Die Mittel können über das International Office beim DAAD beantragt werden (spätestens zwei Monate vor Ausreise)! Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das International Office (Ansprechpartnerin: Christiane Biehl). Hier finden SIe ein allgemeines Portal mit Informationen.

 

 

Offene Sprechstunde:

Dienstags und donnerstags 10:00 bis 12:30 Uhr

und nach Vereinbarung


Im SSC (Student Service Center) 1. OG, Wartebereich vor dem Raum
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