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Foto: Lisa Beller

 

Erasmus - Übersicht

 

ERASMUS ist das Mobilitätsprogramm der Europäischen Union

Es wurde 1987 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern sowie die Mobilität von Studierenden und Dozenten/Innen zu fördern.

ERASMUS ermöglicht den Studierenden, einen Teil ihres Studiums an einer europäischen Partneruniversität zu absolvieren. Neben der Befreiung von Studiengebühren und einem kleinen monatlichen Mobilitätszuschuss, sind es vor allem die Netzwerkstrukturen, die das Programm attraktiv machen: Vereinfachte Anmeldeverfahren bei den Partnerhochschulen, akademische Ansprechpartner/innen, Unterstützung bei der Wohnungssuche und oftmals auch kostenlose bzw. günstige Sprachkurse. Darüber hinaus gewährleistet ERASMUS die Anerkennung der Studienleistungen aus dem Ausland!

Die Universität zu Köln kooperiert derzeit mit ca. 300 europäischen Universitäten in über 500 Fächerabkommen.
Seit 2014 ist die Programmphase ERASMUS + angelaufen,  das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.  
Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

Um an dem Programm teilzunehmen musste jede europäische Hochschule einen Antrag in Brüssel für eine sog. ERASMUS Charter  (ECHE) einreichen: Die Universität zu Köln hat 2014 diese erhalten, die sie dazu berechtigt, an der nächsten Programmgeneration von ERASMUS  bis 2021 teilzunehmen.
 
Um die ECHE zu erlangen, musste ein ERASMUS Policy Statement (EPS) eingereicht werden, in dem die Universität darlegt, welche Strategien und Ziele sie mit dem ERASMUS-Programm bis 2021 verfolgt und durch welche Maßnahmen die Qualität in den Mobilitätsaktivitäten gesichert werden soll.

Zum Download finden Sie hier das zur Erlangung der EUC eingereichte ERASMUS Policy Satement (EPS) sowie die EU Charta der Universität zu Köln.


 


 

Studierende erhalten mit ERASMUS die Möglichkeit, in einem anderen europäischen Land zu studieren und ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Dabei lernen sie das akademische System einer ausländischen Hochschule kennen und profitieren von deren Lehr- und Lernmethoden. Nach Abschluss des ersten Studienjahres können Studierende für einen Studienaufenthalt  in  jeder  Studienphase (d.h. Bacherlor, Master und Promotion) jeweils insgesamt  zwölf Monaten (bei Mindestaufenthaltsdauer  jeweils 3 Monate)  an einer ausländischen Gasthochschule gefördert werden.

Erfahren Sie mehr darüber, wie sie mit Erasmus im Ausland studieren können


 

Innerhalb des Erasmus-Programmes werden auch Praktika für Studierende in Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland gefördert.

Informationen zum Erasmus Praktium im Ausland.


 

Dozentenmobilität

Mobilität zu Unterrichtszwecken an deutsche Hochschulen

Lehrendenmobilität


ERASMUS fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die im Besitz einer ERASMUS-Universitätscharta sind. Die Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen jenen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren können oder wollen. Dabei soll die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen der beiden Partnerhochschulen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden einbezogen werden.

Die Lehraufenthalte müssen mindestens acht Unterrichtsstunden umfassen und dürfen höchstens sechs Wochen dauern.


Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Vorgegebene Fahrtkostenpauschale (abhängig von der Distanz)
  • Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz

 

Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Als eine weitere unterstützende Maßnahme zur Internationalisierung der Hochschulen sind Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal (Lehre und Verwaltung) an europäischen Hochschulen und an ausländischen Unternehmen / Einrichtungen möglich.

Die Auslandsaufenthalte sollen mindestens eine Woche (= fünf Arbeitstage) und höchstens sechs Wochen dauern. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Aufenthalte von weniger als einer Woche förderbar.

Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Vorgegebene Fahrtkostenpauschale (abhängig von der Distanz)
  • Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz


Das Verfahren an der Universität zu Köln wird gemeinsam von der Personabteilung und dem International Office betreut.

Weitere Informationen

Kontakt:

Frau Christiane Biehl, M.A.
International Office
SSC
Raum 1.204
Telefon
0221/ 470 - 2769
E-Mail: c.biehl@verw.uni-koeln.de


 

 

Ihr Kontakt im International Office

Annika Schwarz
International Office
SSC
Raum 1.222
Tel.: 0221/ 470 - 5804
E-Mail: a.schwarz@verw.uni-koeln.de

Offene Sprechstunde:

Dienstags und donnerstags 10:00 bis 12:30 Uhr

und nach Vereinbarung


Im SSC (Student Service Center) 1. OG, Wartebereich vor dem Raum
1.208. Wir holen Sie dort ab.

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Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim Deutschen Akademischen Austauschdienst - Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555

E-Mail: eu-programme@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

Haftungsklausel:
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.