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Stipendien für internationale Studierende

Es gibt verschiedene Stiftungen und Organisationen, bei denen Sie sich als internationaler Studierender um ein Stipendium bewerben können. Die Vergabekriterien sind sehr unterschiedlich; ausschlaggebend ist neben der fachlichen Qualifikation bei manchen Stipendien auch die soziale Lage des Bewerbers.

Allgemeine Hinweise:

  • Studienanfänger haben tendenziell wenig Aussicht auf ein Stipendium. Stipendien werden vorrangig an fortgeschrittene Studierende, v.a. Master und Promotion vergeben.
  • eine Förderung des kompletten Studiums ist nur in Ausnahmefällen möglich.
  • internationale Studierende haben nur in ganz eingeschränktem Maße Anspruch auf BAföG ( Abschnitt 2, § 8 Staatsangehörigkeit BAföG).

Sollten Sie sich bereits in Ihrem Heimatland nach Stipendienmöglichkeiten erkundigen, erhalten Sie Informationen bei:

  • der Außenstelle des DAAD (gibt es nicht in allen Ländern)
  • der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft / Konsulat). Dort können Sie auch erfahren, ob es Lektoren des DAAD in Ihrer Nähe gibt!

Der DAAD verfügt über das umfangreichste Stipendienprogramm. Die Stipendiendatenbank des DAAD bietet Ihnen eine Übersicht über die unterschiedlichen Stipendienprogramme unter Berücksichtigung Ihres Herkunftslandes und Ihrer Fachrichtung. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein dem deutschen Hochschulabschluss gleichwertiger Abschluß oder ein Studium der Germanistik in einer fortgeschrittenen Phase. Die Bewerbung muss aus dem Heimatland erfolgen!

Stipendienprogramm der Universität zu Köln

Die Universität zu Köln bietet ein Stipendienprogramm für deutsche und internationale Studierende an. Das Programm besteht aus den folgenden Stipendien:

  • Deutschland-Stipendium des Bundes
  • Sozialstipendium der Universität zu Köln
  • Stipendium für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Alle drei Stipendien belaufen sich auf 300 €/Monat und werden nach Leistung vergeben. Beim Sozialstipendium sowie beim Stipendium für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung spielen zudem soziale Kriterien eine Rolle.