zum Inhalt springen

Arbeiten neben dem Studium

Für viele Studierende gehört es zum Alltag, neben dem Studium zu arbeiten. Das Studium sollte dennoch an erster Stelle stehen - dafür sorgen die gesetzlichen Bestimmungen zum Arbeitsrecht für internationale Studierende.

EU/EWR-Studierende:

Für EU/EWR-Studierende gelten arbeitsrechtlich die gleichen Bestimmungen wie für deutsche Studierende, d.h. während der Vorlesungszeit dürfen sie bis zu 20 Stunden/Woche arbeiten und während der Semesterferien sind bis zu 40 Stunden/Woche möglich. 

Nicht-EU/EWR-Studierende:

Für internationale Studierende aus Nicht-EU/EWR-Staaten gelten beim "Jobben" gesetzliche Beschränkungen. Die Finanzierung des Lebensunterhaltes in Köln ist somit auf diesem Wege nicht möglich, allenfalls kann etwas dazu verdient werden. Die erlaubte Beschäftigungszeit sind 120 ganze Tage (4-8h/Tag) oder 240 halbe Tage (1-4h/Tag) pro Jahr. Diese Regelung gilt auch für bezahlte/unbezahlte Praktika! Studentische Hilfstätigkeiten sind von dieser Regelung ausgenommen, d.h. eine studentische Hilfskraft darf mehr Stunden arbeiten. 

Für alle Beschäftigungsverhältnisse gilt: bitte informieren Sie die Ausländerbehörde über Ihre Nebentätigkeiten und stellen Sie sicher, dass Sie die Zeiträume, in denen Sie arbeiten, dokumentiert haben.

Sollten Sie einer Tätigkeit nachgehen wollen, die die 120/240-Tage-Regelung überschreitet (z.B. Vollzeitpraktika über mind. 6 Monate), müssen Sie bei Ihrer Ausländerbehörde eine Genehmigung beantragen. Bitte kommen Sie im Vorfeld in unsere Beratung.

StipendiatInnen, die auf Grundlage einer Stipendienzusage ein Visum zu Studienzwecken erhalten haben, dürfen nicht "jobben". Dies wird mit Ihrer Aufenthaltsbewilligung in Ihrem Pass eingetragen.

StipendiatInnen, die ohne Visum eingereist sind, müssen vor Aufnahme einer Nebentätigkeit eine Erlaubnis der entsprechenden Organisation einholen.